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| | Sichere Siege : Fußball und organisiertes Verbrechen oder wie Spiele manipuliert€ 3.95- Unverb. Preisempf. € 14.95
- 7 Bewertungen: 3.0

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Sichere Siege : Fußball und organisiertes Verbrechen oder wie Spiele manipuliert werden
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| | | | Völlig unstrukturiert, schlecht zu lesen Meines Erachtens ein ganz schwaches Buch.
Der Autor erzählt, wie es ihm gerade einfällt. Es fehlt der rote Faden, es fehlt jede Erzählstruktur. Einzelne Geshichten, die mit Korruption im Fußball zu tun haben, werden mehr oder weniger übergangslos aneinandergereiht.
Der Schreibstil ist ebenfalls eher schwach.
Meine Empfehlung: Finger weg, ein ganz ganz schlappes Buch.
| | Ein Must-Read nicht nur für Fußball-Fans Nach der Lektüre musste ich tief durchatmen. WOW Kaum zu glauben, dass es echt stimmen sollte ... Manipulation im Fußball? Gibt es nicht. So jedenfalls lautete jahrelang das Credo der Funktionäre und Offiziellen in Deutschland. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Dann erhoben einige Schiedsrichter plötzlich schwere Vorwürfe gegen ihren Kollegen Robert Hoyzer, und Deutschland hatte seinen Skandal um verschobene Spiele.
Declan Hill taucht mit seinem Buch ein in die Welt der verschobenen Spiele, der Wettmafia und des Betruges. Hill zeigt dem Leser, wie Gangster weltweit versuchen, das Spiel zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Am Ende des Buches sitzt der Leser zumindest verstört da, des Gedanken beraubt, der Fußball sei ein unschuldiges Spiel, in dem lediglich die sportliche Leistung über den Ausgang eines Spiels entscheidet.
Hill hat all die zwielichtigen Gestalten getroffen, hat mit Spielern und Trainern gesprochen, hat professionelle Wetter getroffen, und deren Aussagen aufgezeichnet. Er war mit den eigentlichen Manipulatoren unterwegs und hautnah dabei, als Spiele verschoben wurden.
Nach der Lektüre des Buches ist der Leser nicht nur verstört, sondern weiß auch, mit welchen Mitteln Spiele manipuliert werden. Er ist in der Lage, verschobene Spiele zu erkennen.
Das Buch, das sich wie ein Krimi verschlingen lässt, ist absolut lesenswert. Es konfrontiert uns mit einer Realität, die nichts mit der schönen nostalgischen Stimmung gemein hat, die den Fußball sonst umgibt.
Ich konnte es nicht am Stück lesen, den ich musste erst das Gelesen "verdauen" und darüber nachdenken, um weiter lesen zu können.
Wartet nicht zu lange und hollt es euch auch!
| Über die dunkle Seite der schönsten Nebensache der Welt.... Nach der Lektüre dieses Buches kommt man leider doch immer mehr zur Überzeugung, dass, auch bei großen internationalen Fussballspielen, leider nicht immer alles sauber und fair abläuft. Der Autor selber prognostiziert im Vorwort, dass sich das Weltbild über den Fussball seitens des Lesers nach der Lektüre eintrüben wird. Glaubt man den in diesem Buch aufgeführten Indizien und Sachverhalten, so kann man dieser Prognose leider nichts entgegensetzen.
Hill führt den Leser hinter die Kulissen der internationalen Wettmafia. Er zeigt Praktiken der Spielmanipulation auf und belegt durch umfangreiche Indizien anhand tatsächlich stattgefundener Spiele, auf welche Weise diese manipuliert worden sind. Hierbei handelt es sich auch um Spiele der WM 2006, die nach Ansicht von Hill Opfer von Wettmanipulatoren waren.
Der Mut des Autor, der seine Doktorarbeit zu diesem Thema schrieb, ist bewundernswert. Durch die Offenlegung der in diesem Buch aufgeführten Sachverhalte, dürfte er sich mit Sicherheit in bestimmten Kreisen nicht unbedingt mehr Freunde gemacht haben. Auch wenn ein Großteil der aufgeführten Personen anonymisiert wurden, so zeigt er doch schonungslos Praktiken und Geschäftsgebahren der Wettmanipulatoren auf. Interviews mit Personen aus der Branche runden das Buch ab. Einzig der Sachverhalt, dass es sich überwiegend "nur" um Indizien hinsichtlich der angeblich manipulierten Spiele handelt, hinterlässt einen kleinen Beigeschmack bezüglich der Glaubwürdigkeit aller dargestellten Sachverhalte.
MEIN FAZIT: Das Buch führt den interessierten Leser hinter die Kulissen der Wettmafia und gibt hier einen umfassenden und sehr guten Einblick. Empfehlenswert!
| | Es bleibt ein Nachgeschmack...von Eitelkeit! Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und ich glaube sicher, dass im Fussball einzelne Spiele geschoben oder Spieler bestochen werden. Gerade für unterklassiger Fussballer ist das verlockend!
Was mir aber am Buch überhaupt nicht zusagt ist, dass der Autor viel viel Füllmaterial verwendet, überhaupt und oft zwischen den narrativen Ebenen willkürlich wechselt, um ein Argument mit einem anderen, welches nicht zum vorliegenden Fall gehört, wieder zu unterfüttern. Das ist nicht unbedingt vertrauenserweckend, wenn es um die Qualität der Beweise und Indizien geht. Dieser wollte der Autor auf seiner Webseite präsentieren. Bis heute habe ich auf der Seite nichts gefunden. So bleibt eine spannende Geschichte ohne wirkliche Beweise. Was mir auch aufgefallen ist, dass ich von Declan Hill kein Foto ohne Pose und auch bei seinen Fernsehauftritten viele "eingübt" wirkende Gesten entdecken konnte. Das ist entweder eitel oder effekthaschend, aber vor allem ist es auffallend, dass der Journalist Hill für jedes Thema die perfekte Pose und Kleidung parat hat.
| Ein ungutes Gefühl Ich bin also drauf rein gefallen. Allerdings weiß ich noch nicht genau, worauf eigentlich: Entweder auf die ausgeklügelte Marketingkampagne, die die Erscheinung dieses Buches begleitet hat, oder aber auf den organisierten Fußball in Form von Bundesliga-, Championsleague- oder aber internationlen Spielen, die ich seit langer Zeit intensiv in der Erwartung verfolge, die Beteiligten gäben ihr Bestes. Dass bereits die Lektüre eines Buches Zweifel an der Redlichkeit aufkommen lässt, mag für die zweite Ausgangsvermutung und somit für das Buch sprechen. Andererseits bleibt der Autor letzte Beweise für die Manipulation großer Spiele schuldig. Dennoch: Es verbleibt ein ungutes Gefühl. Fußballspiele (auch oder gerade vergangene) betrachtet man nun mit anderen Augen. Alles in Allem würde ich das Buch dennoch nicht noch mal lesen, da sich viele der Anekdoten wiederholen und letztlich immer wieder dasselbe rüberbringen sollen. Und über den gegebenenfalls brisanten Inhalt über die vermeintlich verschobenen Spiele der WM 2006 wird man ohnehin in den Medien gut informiert. Wirklichen Mehrwert schafft die Lektüre des Buches hier nicht. Hinzu kommt eine sehr schlechte Übersetzung, die den Lesefluss sehr stark stört. Übrigens: Ganz sparen können hätte sich der Autor die vollkommen deplatzierten und das Thema des Buches nicht tangierenden Äußerungen über - von ihm unterstellten - Rassismus in Deutschland. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Autor letztlich nur Seiten zu füllen versuchte. Zumindest ist dies ein Eindruck, der sich mir an manchen Stellen im Buch aufdrängte.
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